Landeslager Zeitlos – unser erstes Mal

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Nur alle vier Jahre gibt es die Chance, auf ein Landeslager zu fahren. Vor 4 Jahren hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ein Landeslager direkt vor unserer Haustür gibt es auch nicht jeden Tag – und unsere Sippen Silberfalken, Rotfüchse und Silberwölfe waren beim Motto Zeitlos auf dem Zeltplatz der Jugendsiedlung Hochland mit dabei!

Gemeinsam auf Zeitreise gehen war das Thema. Wir haben unser Lager und unsere Zelte deswegen im antiken Griechenland aufgeschlagen. Neopolis war unser Teillager, mit griechischem Tempel und geleitet von drei waschechten Gottheiten.  10 Tage lang waren wir als Zeitreise-Touristen in unterschiedlichen Epochen unterwegs. Neben dem alten Griechenland konnten wir sowohl zu den Hippies reisen, als auch ins Mittelalter oder die Industrialisierung miterleben.

Spannend wurde es, als die Liga des Bösen anfing, die Zeitmaschine des Landeslagers Zeitlos zu manipulieren. Mit vereinten Kräften haben jedoch alle Pfadis aus allen Zeitepochen die Liga besiegt und konnten am Ende wohlbehalten wieder zurück in ihre Epochen reisen.

Landeslager Zeitlos – das Lagerleben

Eintauchen in das Lagerleben auf einem Landeslager heißt sowohl viele Pfadis aus ganz Europa kennen zu lernen, als auch gemeinsam das Programm zu gestalten und sich den Herausforderungen des Wetters zu stellen. Wir hatten in unseren Zelten Regen-Gäste aus dem Fichtelgebirge. Und auch die Silberfalken mussten lernen, dass starker Regen auch große Zelte umlegen kann.  

Die Silberfalken haben auf dem Landeslager Zeitlos auch Abschied genommen von Ihrer Sippenzeit. Als Ranger/Rover sind sie jetzt unsere älteste Gruppe – und durften zur Vorbereitung auf mehr (Eigen)verantwortung auch mitten in der Nacht doch wieder zurück zum Lagerplatz finden, ohne digitale Navigation, nur mit Kartenausschnitt und Kompass.  

Nach 10 Tagen blieb für uns nur noch die S-Bahn-Fahrt bis zum Harras durchzustehen. Beim Aussteigen mussten wir nur darauf achten, die müdesten Pfadis nicht im Zug zu vergessen. Wir haben unser erstes Großlager genossen, vielen Dank an alle, die es für und mit uns gestaltet haben!  

Wir freuen uns auf das nächste Großlager – das Bundeslager 2026 kann kommen!